Chris K. Franzen zu Gast an der „Minibar im Zimmer 101“.
Shownotes
Es geht weiter.
Carsten K. Rath lädt prägende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Medien, Hotellerie und Tourismus an die Minibar ein. Es wird reflektiert, offen gesprochen und manchmal auch grundlegend hinterfragt. Hier wird Persönlichkeit greifbar.
Diese Woche zu Gast ist Chris K. Franzen, Managing Director der Bürgenstock Hotels AG. Unter seiner Führung zählt das Bürgenstock Resort Lake Lucerne, ausgezeichnet als Luxury Hideaway of the Year 2026, zu den herausragendsten Hoteldestinationen Europas. Mit seiner internationalen Erfahrung und seinem Anspruch an Exzellenz gibt Chris K. Franzen spannende Einblicke in moderne Luxushotellerie und erfolgreiche Gastgeberschaft.
Ein Gespräch über Spitzenhotellerie, Führung, Gastfreundschaft und die Zukunft des Luxus.
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00:00:01: Minibargeständnisse aus Zimmer-Einhunderteins.
00:00:07: Carsten Karath im Gespräch mit
00:00:10: Chis K. Pflanzen Hoch über dem Vierwaldstädtersee, bei prächtigster Sicht verantwortet dieser Mann eine der ungewöhnlichsten Hoteldestinationen Europas – mindestens mal Europas!
00:00:27: Als Management Director des Bürgenstockresorts verbindet er internationale Erfahrung eine klare Vision, moderner Luxushotellerie und einen Fokus auf Service Excellence wie es keinen zweiten gibt.
00:00:42: Herzlich willkommen begrüßt uns mit mir Chris K. Franzen!
00:00:46: Also das ist natürlich eine super nette schöne Einleitung.
00:00:50: Carsten, vielen herzlichen Dank.
00:00:52: Ich
00:00:52: weiß nicht ob wir viel Mühe gegeben haben oder nein, sehr gerne.
00:00:55: Schön dass du uns die Gelegenheit gibst ah, die hunderteins besten bei dir zu feiern.
00:00:59: Das ist unser zehntes Jubiläum, zehnte Veranstaltung.
00:01:02: Und natürlich danke, dass du auch heute zum Gespräch bereit bist.
00:01:05: Nö, das macht mir eine riesen Freude.
00:01:08: und vielleicht auch zur Leidenleitung.
00:01:10: Ich habe dich ganz kurz nachdem ich angekommen in Ken gelernt...
00:01:13: Aber wirklich ganz kurz?
00:01:14: Also
00:01:14: ganz kurz!
00:01:15: Das war der Fotografiedenskonferenz.
00:01:17: Und du hast mir das... Natürlich hat man schon gekannt die Hunde in seinen besten Hotels aber ich kannte dich nicht.
00:01:23: Für mich war klar, dass das Ding gehört auf den Berg.
00:01:27: Das muss zu uns hoch kommen.
00:01:29: Aber weißt Du, Chris Das lerne ich schon.
00:01:33: Ich habe drei Hoteliers kennengelernt, die in einer ungewöhnlichen Phase und Situation eine mutige Entscheidung getroffen haben.
00:01:41: Da war zunächst einmal der Ingo Peters.
00:01:44: Wir hatten die erste Veranstaltung während der Covid-Situation und das Adlon hat uns aus rechtlichen Gründen abgesagt.
00:01:51: Und dann hat Ingo gesagt – ich löse das!
00:01:54: Ich mache es!
00:01:55: Wie er die Politik überzeugt hat?
00:01:56: Ich weiß nicht.
00:01:57: wir durften dabei mit Hundertfünfzig Gästen bei ihm feiern.
00:02:00: Das war herausragend für uns.
00:02:02: Dann ein zweiter Volterier, wir kamen in die Schweiz und kannte wirklich noch nicht jeder.
00:02:07: Und dann hat das Dolda, also der Markus Kanelli gesagt ich mach dir Arme auf komm zu mir!
00:02:12: Ja?
00:02:13: Und dann musst du ja immer noch einen draufsetzen.
00:02:15: Also war klar es wird irgendwann hoffentlich auf den Bürgenstock gehen.
00:02:19: Du hast wie du sagst ganz neu Wir kannten uns nicht und du hast mir bei dieses Vertrauen geschenkt Und das weiß ich bis heute sehr zu schätzen.
00:02:26: Ja, da war es so eine Chemie da nicht?
00:02:27: Das gibt's halt ab und zu malen was ist.
00:02:29: Du hast trotzdem die Mut gehabt und danke dafür!
00:02:31: Aber
00:02:32: du musst ja... Wir kommen jetzt dreihundert Gäste, dreihunderte Jeste.
00:02:35: oder hast wahrscheinlich schon noch mit dem anderen Eigentümer damit sprechen sollen.
00:02:38: Ja das haben wir schon gemacht.
00:02:40: Denke ich mir.
00:02:41: Das Bürgestockresort, man sagt das Bürgestockresorts richtig, ist mehr als ein Hotel Es ist wirklich eine gesamte Destination.
00:02:48: Was macht diesen Ort aber für dich
00:02:50: so besonders?
00:02:52: Was es wirklich Besonderes macht, ist natürlich was du hier hinter uns siehst und auf der anderen Seite die Alpen.
00:02:58: Also es gibt wenige Risorts, die ich kenne wo ihr wirklich so einen großen See hast.
00:03:03: und zu den hügeligen Landschaften und gleich hinten dran die schroffen starken Felsen, die Alten, die noch Schnee bedeckt sind um meisten sehr das ganze Jahr über Schnee bedeckt sind.
00:03:12: Und ich habe schon das Gefühl dass ein bisschen ein Kraftort sagt man mir.
00:03:18: Als ich das Angebot bekam hierher zu kommen, war für mich klar.
00:03:21: Es gibt in der Schweiz ganz wenige Hotels die ich wirklich gerne von Herzen übernehmen würde und da ist es.
00:03:29: Da möchte ich kurz einhaken.
00:03:30: Erstmal ist es nett wie du Hügel sagst.
00:03:32: Für uns sind das ernstzunehmende Berge aber du guckst aus Zermatt!
00:03:34: Du bist also im Wallis?
00:03:36: Für dich sind das noch Hügel okay versteht?
00:03:38: Ja du hast eine herausragende Karriere, du warst viele Jahre in Doha Du hast viele Jahre für die kündigliche Familie gearbeitet, du hast ja jetzt übertragen und sind irgendwie immer noch.
00:03:48: Die Wüste hinter dich zu lassen.
00:03:49: ist das dann irgendwann eine Entscheidung?
00:03:51: Und zurückzukommen in die Heimat?
00:03:53: Ja ich war ja über zwanzig Jahre mittel-nosten vor allem im Oman UAE Katar und da noch in Russland und Indien auch noch.
00:04:05: Irgendwie habe ich gar keine Pläne gehabt dass wir zurückkommen.
00:04:09: aber es hat sich wirklich so gegeben weil Der damalige Besitzer gesagt hat, hör mal ich such noch einen Managerin der Rechte für den Bürgenstock.
00:04:17: Kennst du jemanden?
00:04:18: Ja wirklich?
00:04:19: Da habe ich bevor ich mit der Frau gesprochen habe gesagt, ich kenne jemanden... mich!
00:04:25: Die Frau hat gesagt, du spinnst das wird nie klappen.
00:04:27: Wo
00:04:27: kommt deine Frau her?
00:04:28: Australien
00:04:30: und die wohnt natürlich auch schon fast dreißig Jahre im Ausland und es wird nie klappend, da würde sich nie wohlfühlen in der Schweiz.
00:04:35: Und dann habe ich gedacht doch, doch das klappt schon.
00:04:38: Und wie war die Aklimitation?
00:04:39: Also weißt du ist das Hotel Ist mit International Standards aufgebohrt worden von meinen Vorgängern.
00:04:47: Internationale Klientäle, die Nationalitäten arbeiten hier.
00:04:51: Das ist wie ein internationales Hotel.
00:04:53: Ich wusste nicht, dass
00:04:56: wir in der
00:04:57: Nationalität
00:04:58: im Hotel am Berg arbeiten.
00:05:00: Wow!
00:05:00: Und es ist eigentlich kein großer Unterschied zu Middle East.
00:05:05: Weniger Sand und weniger Hitze, was mir natürlich passt nicht.
00:05:09: Sag mal, ich habe schon viel gehört aber zwar noch nie.
00:05:13: Was macht denn so eine Führung aus?
00:05:15: Wie fühlst du dein Team?
00:05:16: Ich muss ja erstmal Kompliment machen.
00:05:18: Wir hatten hier eine sehr komplizierte Absprache zu leisten, weil unsere Veranstaltung ist keine einfache Veranstaltungen.
00:05:25: Aber dein Team ist sehr stark auf dich fixiert im positiven Sinne und du warst wenn ich das auch erwähnen darf nicht einmal dabei, weil du aus der Ferne steuerst also bist kein Micro-Mater.
00:05:36: Ich finde das sehr gefährlich, weil dann ist ein ganzer Betrieb und der so groß ist darf nicht auf eine Person bezogen sein.
00:05:42: Wir sprechen viel miteinander...
00:05:44: Das merkt man!
00:05:44: ...und ich wechsel meine Meinung auch gerne ab- und zu mal wenn mich jemand überzeugt.
00:05:49: Also es absolut nicht so dass ich sage ne jetzt machen wir das so.
00:05:52: natürlich kommt schon den Moment wo ich mal einen Fuß auf dem Boden setzen muss und sagt nee jetzt machen weiter und so ist es halt.
00:05:59: aber ich ändere meine Meinung wenn die anderen wenn die Argumente gut sind das ist wirklich kein Problem Und wir haben ja Experten in jedem Welt.
00:06:06: Du hast viel mit Dominik gearbeitet.
00:06:10: Lass die Arbeiten, lass sie machen!
00:06:12: Küchenchef der Corporate Kalmiendirektor, lasst die machen!
00:06:16: Sonst wenn ich mich überall einmischen muss das wäre ja... Das geht gar nicht, die Größe, die wir haben.
00:06:23: Gibt es aber keine Ruhe?
00:06:24: Jetzt hast du zwei Steine Michelin-Chefs aus Deutschland geholt, aus dem Hotel Weisenhaus.
00:06:29: Also jetzt wird auch Ritz-Covier wiederbelebt?
00:06:31: Oder wie machst du
00:06:32: es?
00:06:32: Die Idee ist ja nicht so, dass ihr auf Mischlässternenniveau kocht.
00:06:35: Das ist wirklich nicht die Idee!
00:06:37: Wir wollen gute bürgerliche Küche auf dem Bürgenstock im Verbena im Waldtotel servieren – das ist die Idee.
00:06:45: und da sind wir uns noch ein bisschen am Feintuning machen, ein paar Sachen anpassen.
00:06:49: und das wird schon weil der Berg ist ja groß und das Problem, was wir haben, muss belebt werden das ganze Jahr Unsere Hauptsaison, Juni oder Sachsmann.
00:06:59: Mai bis September...
00:07:01: Wie überall Luzern?
00:07:02: Er ist kein Problem!
00:07:04: Aber dann müssen wir noch dem Rest um die Hand füllen.
00:07:06: Und das
00:07:06: ist längeres Zeit?
00:07:07: Es ist längere Zeit und ich brauche Leute aus der Region, aus der Gegend.
00:07:11: Die müssen uns mehr auf den Berg bringen nicht nur am schönen Wochenende Über
00:07:14: Christus.
00:07:14: eine Sache, die mir aufgefallen ist Ich war ja auch hier als da der Vorgänger hier waren.
00:07:18: Das ist natürlich erstmal Weise dass ein Schweizer dieses Haus jetzt führt.
00:07:21: Das finde ich schon weise weil Der Berg gehört ja emotional den Schweizer.
00:07:27: Und er war, wenn ich das sage nach vor deiner Zeit schon manchmal ein bisschen ein Fremdkörper oder waren vielleicht die Schweizer Fremddkörper?
00:07:33: Das ist dir natürlich grandios gelungen dass sie dich lieben und dass die Region jetzt wieder kommt!
00:07:38: Ja wir haben auch viel Arbeit geleistet.
00:07:39: in die Mitzug also wir machen auch Sponsoring für lokale Fußballklubs und der Damenfußballclub und Handballvereine usw.
00:07:48: Ich habe mir früher alles nicht gemacht.
00:07:51: Wir müssen noch die Lokalen ins Boot holen und das war in jeder Nation so, wo ich GM war.
00:07:56: Vorher schon!
00:07:57: Und du kennst es, dass wir viel übersehen.
00:08:02: Die Leute um uns rum gedenken immer den Großen... Alles
00:08:05: Botschafter oder alles Menschen, die dir den Ruf ganz schnell schwierig machen können?
00:08:09: Das ist genau das Problem.
00:08:10: Und das sind ja die besten Ambassaduren von dir wenn sie happy sind.
00:08:13: Every business is local.
00:08:15: Genau.
00:08:16: Ja dann, das fällt auf Chris.
00:08:18: Jetzt hast du einen großartigen kulinarischen Direktor und viele Restaurants.
00:08:22: Du hast Vielfalt, du bist bunt.
00:08:25: Diversity also eine Sechstdination zeigt das auch.
00:08:29: Das sage ich nicht leichtfertig.
00:08:30: Weltklasse Spa unabhängig davon dass der Pool natürlich next to Marina Bay ist wahrscheinlich einer der spektakulärsten Pools überhaupt ist.
00:08:37: Ich könnte so weitermachen!
00:08:38: Du hast zwei Tennisplätze die aus Sand sind, also auch tolle Qualität.
00:08:43: Martina Hinges habe ich hier spielen sehen und der Fehler war auch schon.
00:08:47: Aber jetzt kannst du keine Ruhe geben, jetzt hast du einen Eventdom gebaut!
00:08:52: Was ist das?
00:08:52: Man schaut ja an wo wählt es noch?
00:08:55: was sind die Achilles-Fersen die wir noch nicht so richtig in Griff haben weil da ist ein Dorf hier oben und eines ist genau das Mais Business.
00:09:04: das fehlt hier noch auf dem Berg gerade
00:09:05: im Winter wahrscheinlich
00:09:06: gerade zwischen September und April.
00:09:08: Jetzt müssen
00:09:08: wir das noch hinkriegen dass das über den Sommer hin aus stehen bleiben darf
00:09:12: ... sind wir jetzt am Beweisen, dass das wirklich funktioniert auf dem Berg.
00:09:17: Damit dann unsere Besitzer auch sagen... ..."Okay, da investieren wir
00:09:19: jetzt.".
00:09:20: Das macht ja wirklich Sinn, ne?
00:09:21: Weil stell dir vor, du hast hier einen Superkonferenz-Centrum auf dem Berg,... ...dass nur eine Stunde von Zürich ist, drei Stunden vom Camp, zwei Stunden vom Milano.
00:09:32: Mit der Aussicht, das ist natürlich ideal!
00:09:35: Das hat sonst niemand in der Schweiz.
00:09:37: Und ich denke schon, das kriegen wir hin.
00:09:39: aber... Du weißt, die Laufzeit für so große Kongresse ist achtzehn Monate.
00:09:43: Vierundzwanzig Monate und da arbeiten wir jetzt dran.
00:09:46: Toll!
00:09:46: Hoffentlich macht die Bevölkerung damit auch Wicht?
00:09:48: Ja,
00:09:48: ich glaube... Die Wertschöpfungskette ist ja da.
00:09:52: Wir sind der zweitgrößte Arbeitgeber im Kanton.
00:09:55: Und was wir natürlich umsetzen nur schon von Einkäufen und die Steuerzahl, die wir haben.
00:10:00: Da bin ich sicher.
00:10:01: Das
00:10:02: darf man nicht vergessen.
00:10:03: Absolut.
00:10:05: Chris, der nächste Teil Unvollständiger Satz mit der Bitte, dass du ihn spontan vervollständigst.
00:10:12: Okay!
00:10:13: Ein perfekter Tag auf dem Bürgenstock-Resort beginnt für mich... ...mit
00:10:18: früh aufstehen die Sonne genießen ein Kaffee trinken und dann happy Gäste begrüßen in den Lobby.
00:10:25: Damit nimmst Du mir die zweite Frage fast vorweg was ist denn das schönste Moment für Dich in Deinem so langen Hotelalltag?
00:10:33: Ist schon allmodisch aber ich kann wirklich gerne durch die Outlets sind und sprechen mit Gästen Auch in meinem freien Tag, wenn ich nix zu tun habe.
00:10:39: Hab'
00:10:39: ich gestern angesehen?
00:10:40: Also gestern abgeliefert oder was.
00:10:41: trotzdem dann?
00:10:42: Mal kurz Hallo sagen und wie geht's?
00:10:44: Ich sag immer wir müssen das Hotel riechen!
00:10:46: Das muss man riechnen.
00:10:48: wo kratzt, wo stimmt was nicht Und dann kann ich einen Gast abfangen bevor es immer Schlechtes gibt.
00:10:55: Dann höre ich das vorig schon.
00:10:57: Da kann man das umgehen.
00:10:59: Wenn meine Gäste wiederkommen, dann kommen sie wieder weil...
00:11:02: Weil das ein zweites Zuhause ist.
00:11:05: Sie haben einen guten Service, der nicht intrusiv ist.
00:11:10: Man ist Teil der Familie.
00:11:12: Wir haben einen Gast, der ist schon zum sechsten Mal hier.
00:11:15: Das ist unser Nummer eins Gast und der wohnt nur eine halbe Stunde von hier.
00:11:19: Wirklich?
00:11:19: Ja!
00:11:20: Und du hattest auch einen Gast der zehn Jahre hier wohnt habe ich gelesen.
00:11:23: Da
00:11:25: sind wir noch hier, ja genau...
00:11:26: Unsere Zuschauer und Zuhörerinnen sind nicht nur Hutter Yes, es sind auch viele Gäste dabei.
00:11:33: Und einige interessieren sich natürlich auch für mehr als den Chris Franzen, dem man so nach vorne sieht.
00:11:37: in Hutter yes.
00:11:39: Chris ist der Selbstzweifel des Jugendens nichts gegen den Selbstzweihe des Alters?
00:11:47: Das ist sehr philosophisch!
00:11:50: Ich glaube man schaut die Sachen anders an nicht nur wegen dem Alter aber auch wegen der Erfahrung.
00:11:59: Aber ich bin nicht einer der zurückschalten sagt, hätte ich das was anderes gemacht?
00:12:03: Sondern schau nach vorne.
00:12:05: Und mit der Erfahrung würde ich das hoffentlich bessere Wegeleiten, Bahnen leiten und so weiter.
00:12:11: Aber genau in meinem Alter, unserem Alter, leg' ich viel Wert darauf dass man die nächste Generation von Hoteliers positiv beeinflusst damit wir wissen was die Gäste wirklich wollen.
00:12:23: Gehören Deps-Zweifel dazu?
00:12:24: Ja ja
00:12:25: logisch!
00:12:26: Jeden Morgen.
00:12:28: Also ja und immer.
00:12:30: Wir sind ja falsch.
00:12:31: Wir sind nicht im Richtigen, ne?
00:12:32: Das ist ganz klar!
00:12:34: Ja ich bin froh dass du das sagst weil viele Hotelliers vergessen, dass die nächste Generation unglaublich wichtig für uns ist.
00:12:41: wir haben eine halbe Generation verloren, das muss man so sagen.
00:12:45: Ich habe das Gefühl der Wind dreht sich positiv wieder aber den müssen wir natürlich aufgreifen.
00:12:48: Ja natürlich, genau.
00:12:50: Ich
00:12:51: hab noch so eine Frage.
00:12:53: Tapferkeit ein altes Wort was man heute kaum noch verwendet.
00:12:56: Ist tapferkeit die einzige Tugend die dich wieder fälschen, noch häuschen lässt.
00:13:03: Da muss man es ein bisschen zeigen und nachdenken.
00:13:09: Tafeligkeit ist das Mut zur Entscheidung.
00:13:12: Könnte man das so sagen?
00:13:14: Ja genau!
00:13:15: Die Entscheidung zu treffen und nicht auszusetzen.
00:13:19: Also ich finde Entscheidungen müssen schnell getroffen werden sage ich immer Und wir müssen nach ganz schnell sehen, wenn etwas nicht funktioniert.
00:13:27: Wenn es klappt, klappt kein Problem!
00:13:29: Wenn es nicht funktioniert und musst du die Reißleine ziehen... Okay hat nicht geklappt.
00:13:33: das sind die zwei drei vier Löhnte.
00:13:36: Entweder versuchen wir's nochmal aber anders oder sagen okay das funktioniert nicht lassen muss ich sagen da muss sich viel lernen.
00:13:42: als ich zurück nach Europa kam weil nach dreißig Jahren im Ausland hast du schon eine Denkweise wo du denkst ja das klappt auch hier nicht klappt nicht.
00:13:50: das sind andere Gegensätze da und
00:13:52: Dimensionen.
00:13:53: Und dann muss sich wirklich viel lernen, also gerade von so Leuten wie Dominik und meinen Finanzchef Christoph die sehen das natürlich anders als ich vieles gesehen habe.
00:14:03: Das ist so nicht?
00:14:05: Ja, die haben natürlich eine andere Erfahrung an der Destination.
00:14:07: aber Gott sei Dank bist du zurückgekommen weil du hast natürlich all das mitgebracht.
00:14:10: Ja gut ja klar.
00:14:13: Rapid Fired Questions.
00:14:15: Du hast eben von der Lage des Resorts gesprochen und du hast beide Seiten gezeigt.
00:14:20: Sehblick oder Bergblick?
00:14:21: Bergblick,
00:14:22: okay.
00:14:24: Du hast eine Frage jetzt wahrscheinlich auch schon ein bisschen angeklungen früher Start- oder lange Abend?
00:14:30: Beides!
00:14:31: Oha...
00:14:31: Ich bin meistens auf jeden Fall und bin höchstens so selten verzehn zu Hause.
00:14:36: Okay
00:14:37: das sind lange Tage.
00:14:38: Ja aber es macht Spaß.
00:14:40: Jetzt habe ich eine schwierige Frage.
00:14:41: Du warst die Wahl zwischen Schwarz oder Weiß, Pesto oder Kohlera internationales Publikum oder lieber Stammgäste.
00:14:47: Internationales Publikum.
00:14:49: Du brauchst das, ne?
00:14:49: Das reicht!
00:14:50: Das gibt es und das Feuer bleibt bestehen.
00:14:53: Und planst du eher?
00:14:54: bist du der Planner oder der Improvisateur?
00:14:57: Ich bin der Planer aber ich mache die Herausforderung der Improvisation wenn was irgendwo nicht hundertprozent klappt.
00:15:05: weil ich habe ich hab das schon wie den Leuten auf dem Weg gegeben Wenn du nach Perfektion strebst verlierst du die Innovation.
00:15:15: Sei ab und zufrieden mit neunzig Prozent, fünfundneinzig Prozent.
00:15:19: Gibt es zwei Sätze dazu?
00:15:21: Der eine heißt Perfektion ist unsympathisch.
00:15:24: Das hat schon was!
00:15:25: Und das können wir von den Amerikanern lernen.
00:15:28: Wir gerade hier im westlichen Europa, gerade in deutschsprachigen westlichen Europas sind ja eher jemand der hundert Prozent plant bevor er die Umsetzung geht und der Amerikaner hat zwartig Prozent verstanden.
00:15:37: und dann legen wir mal los.
00:15:38: Dann schauen
00:15:39: wir weiter.
00:15:39: Genau.
00:15:41: Christ, du hast ein sehr sympathisches Team.
00:15:44: Du hast es geschafft, diesem Haus wirklich eine Seele zu geben.
00:15:46: Was dieser Größe nicht einfach ist – das sehen wir alle!
00:15:50: Wir sind super gerne hier und die Hotelliers haben dich alle auf dich gefreut und ich bin dankbar, dass ihr Zeit genommen hast.
00:15:55: Danke,
00:15:56: danke.
00:15:56: Es ist schön, dass du da seid.
00:15:57: Endlich nach zwei Jahren.
00:15:59: Das stimmt.
00:16:00: Zwei Jahre
00:16:00: auf Planung.
00:16:01: Liebe Zuschauer, vielen Dank.
00:16:02: Das ist Chris Fransen einer der bekannten Hotellieres, der mit beiden Beinen mitten im Leben steht und demütig das Haus führt ohne einen Spur an Anflug von Auergangs.
00:16:12: Danke
00:16:12: dir.
00:16:13: Vielen Dank Vielen Dank.
00:16:14: Kommt, besucht uns!
00:16:16: Danke.
00:16:17: Danke wiemals.
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